Samstag, 25. April 2015

Deo selbermachen!

Heute gibt es mal ein kleines Rezept
 zur Herstellung einer Deo-Paste.

Zutaten:

3 TL Kokosöl
2 TL Natron
4 EL Pfeilwurzelstärke
5-10 Tropfen ätherisches Öl nach Wahl

Zubereitung:

Kokosöl langsam schmelzen und die restlichen Zutaten hinzufügen.
Zu einem Brei rühren und in ein Verschlussdöschen abfüllen.

Genießt es!

Beigesteuert von B.
Niedergeschrieben von D.

Samstag, 14. Februar 2015

Buchempfehlung

Vor einigen Monaten habe ich von einer Freundin das Buch "Leben und Genießen wie auf dem Lande" geschenkt bekommen und ich war hin und weg von diesem Buch!




Verweis für ein "Blick ins Buch" und Quelle:
http://www.amazon.de/Leben-Genie%C3%9Fen-wie-Lande-Jahreszeitliche/dp/3884728814


Passendes Zitat aus der Buchbeschreibung:
"Für alle Liebhaber des ursprünglichen Landlebens, die die Schönheit des Einfachen und Nützlichen zu schätzen wissen. Wir haben es fast schon verlernt, hauptsächlich saisonale Produkte zu verarbeiten, den Wechsel der Jahreszeiten mit traditionellen Festen zu begehen und das Wissen, um all diese Dinge an die künftigen Generationen weiterzugeben. Man muss sich nicht mehr am Jahreskreislauf orientieren, um das Überleben zu sichern, aber man kann das Vergnügen des Backens, Einlegens, den Spaß am Ausprobieren natürlicher Kosmetika und die Freude an schönen jahreszeitlichen Dekorationen zurück in das so hektisch gewordene Leben holen."

Das Tolle ist wirklich die Vielfältigkeit des Buches, es werden nicht nur die Themen zur Küche dargestellt, sondern allerlei nostalgische Rezepte (aromatisiertes Essig & Öl, Eingelegtes & Chutneys, Buttermischungen, Kräuter- & Gewürzmischungen, Marmeladen, Teemischungen...), alte Hausmittel (Körperlotionen, Badeöle & Körperpeeling, ...) und jahreszeitliche Dekorationsvorschläge (Potpourris, Duftsäckchen, Kränze & Girlanden, ...). Zudem sind die zahlreichen Fotografien sehr ansprechend gestaltet und laden dazu ein sämtliche Rezepte und Anleitungen direkt auszuprobieren.

Ein paar Rezepte habe ich schon in Angriff genommen und nicht nur ich war begeistert von ihnen.Ein Hefezopf in abgewandelter Variante - nicht klassisch süß, sondern herzhaft und mit allerlei Kräutern ist schnell und einfach selbst zubereitet. Passend dazu habe ich aus dem Buch noch eine Kräuter- und Knoblauchbutter zubereitet. Fertig war das köstliche Abendessen.


Mittwoch, 14. Januar 2015

Filz-Panzer

Deko Idee aus Filz für Männer

Bis jetzt hatte ich mit Panzer noch nicht viel zu tun, doch um meinem Schwager eine Freude zu machen, habe ich diesen Panzer gefilzt. Und dafür, dass ich nicht allzu viel Ahnung hatte, kann man doch erkennen was es darstellen soll. 
Eigentlich war er relativ einfach zu machen: Ein großes Knäul, darauf ein kleines Knäul fixiert, mit Draht verstärkten Pfeifenputzer umwickelt, Konturen gefilzt und die Ketten, Räder und das Kreuz draufgefilzt.


Mein Schwager fand es klasse und ich konnte auch nicht widerstehen, während der Herstellung damit zu spielen.


Dienstag, 13. Januar 2015

Vielseitige Suppenwürzpaste

Seit einer Weile nutze ich gern für Suppen und auch Salatsoßen diese Würzpaste, da sie sehr aromatisch ist und den Gerichten noch ein gewisses Extra verleiht.

Man nehme:

- 2 Karotten
- 1/2 Knollensellerie
- 3 Zehen Knoblauch
- 3 Handvoll Liebstöckel
- 3 Handvoll Selleriegrün
- 3 EL Salz
- 6 EL gutes Öl

Die ersten fünf Zutaten werden vorab schon klein geschnitten und dann mit dem Rest mit einem Pürierstab schön klein verarbeitet.

In kleine Gläser gefüllt kann man es im Kühlschrank oder im kühlen Keller lagern. Durch das Salz ist es auch recht lange haltbar.

Für Salatsoßen genügt ein kleiner Löffel voll.

Natron statt Shampoo

Da ich immer alles anders machen muss, als andere, mache ich natürlich auch vor der Haarpflege keinen Halt.


Nach einer Zeit des Versuchs, die Haare nur noch mit Wasser zu waschen, hab ich es wegen Überfettung aufgegeben. 34 Jahre Haarwaschsünden hinterlassen eben doch so ihre Spuren.


Daher hab ich mich schlau gelesen und Alternativen zu herkömmlichen Shampoos entdeckt und bin beim Natron hängen geblieben. Böse Zungen behaupten ja, ich benutze für alles nur Asche. Dem ist nicht so.
Die reinigende Wirkung von Natron ist ja hinlänglich bekannt, warum sollte man es also nicht auch für die Haare verwenden.


Ich komme mit folgender Rezeptur bei meinem hüftlangen Haar sehr gut zurecht:

-500 ml Wasser (kalt oder warm, ganz so, wie man es mag)
-1,5 Esslöffel Natron (die Menge variiert bei jedem, muss man etwas ausprobieren)

Dies wird gut gemischt und über die nassen Haare gegossen, gut einmassiert und ein paar Minuten zum Einwirken im Haar belassen. Danach wird es gründlich ausgespült.


Als Abschluss sollte man eine sogenannte saure Rinse anwenden, um dafür zu sorgen, daß die Haarschuppen sich wieder anlegen und man glänzendes und leichter kämmbares Haar bekommt.

Bei mir besteht diese aus folgenden Zutaten:

-500 ml kühlem Wasser
-1 Esslöffel Apfelessig


Diese Rinse kann man ausspülen, muß man aber nicht. Der Essiggeruch verfliegt nach einer Weile und stört mich nicht im Geringsten.


Wer mit trockenen oder brüchigen Spitzen zu kämpfen hat, kann auch noch etwas Kokosöl in die feuchten Haarspitzen einmassieren.
Riecht lecker und hilft dem Haar hervorragend.

Bei mir hat sich das Problem aber von selbst erledigt, seit ich keine gekauften Pflegeprodukte mehr verwende.

Noch ein zusätzlicher Tip: Natron eignet sich auch sehr gut als Deo.
 Es verhindert Schweißgeruch und man schwitzt auch etwas weniger.

Da ich minimalistisch veranlagt bin, was Kosmetika angeht, reibe ich es pur in die feuchte Achselhöhle.
Manche Frauen machen sich da die tollsten Mischungen mit Kokosöl und diversen anderen Dingen, aber das brauch ich nicht.




Man kann sich die Haare auch noch mit diversen anderen Dingen waschen. Da wären zum Beispiel Wascherde und Roggenmehl. Bei beiden stehen die Selbstversuche allerdings noch aus. Im Moment bin ich so zufrieden.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Tomte Tummetott


Idee für das Advendsfenster im Kindergarten


Auf der Suche nach der richtigen Geschichte für unser Adventsfenster im Kindergarten, sind wir auf die schöne Geschichte von Tomte Tummetott gestoßen. Schnell war klar, dass wir diese Geschichte nehmen werden. Doch wie sollte nun das Fenster aussehen??
Klar: Eine Dorflandschaft mit dem Tomte.
Die Kinder malten, einen Tag zuvor, mit den Erzieherinnen das Dorf und machten die Schneeflocken. Wir befestigten den Tomte kurz bevor das gesellige Adventfenster losging. Mit weihnachtlichten Liedern, Plätzchen, Glühwein und der Geschichte von Tomte Tummetott, war es ein schönes, ruhiges Stündchen im Vor-Weihnachtlichen-Stress.

Falls ihr euch nun fragt, wie ich ihn gemacht habe!?
Das weiß ich selber net so genau. Eigentlich ähnlich wie die Feen. Nur, dass ich aus Pfeifenputzern noch Beine und eine Wirbelsäule mit reingebracht habe und natürlich Bart, Augen und Nase angefilzt habe. Ansonsten gewurschtelt und getüftelt bis ich einigermaßen mit dem Ergebnis zufrieden war.


Zurzeit ist Wolle mein Element, doch immer nur was für Kinder oder Frauen-Heim-Deko machen ist auch schade. Deshalb tüftle ich gerade an Filz- Deko für Männer. Ich hoffe, dass ich (nein ich muss) bis Weihnachten fertig bin.


Montag, 15. Dezember 2014

Feen filzen

Eine Anleitung zum filzen von einfachen Feen

Was braucht man: 

- Wolle (Hautfarben,eine Farbe für den Unterzieher, eine Farbe für das Kleid, eine Farbe für die Haare) 

- Filznadeln

- Pfeifenputzerdraht



 Zuerst formen wir mit der Wolle eine Kugel. Diese sollte nicht zu locker gebunden sein. Ab und zu mit der Filznadel eingestochen, sorgt es für mehr Stabilität.





 
 Ein Stück Wolle im Band vor sich legen, in der Mitte abbinden (habe ich auf dem Bild vergessen) und die Kugel auf das Band in die Mitte legen.

Das Band nun fest unter der Kugel mit einem kleinen Wollstrang abbinden.












Den Pfeifenputzerdraht mit einer Schlaufe unterhalb  des "Halses" festziehen. Armlänge auf das Verhältnis Kopf und Körpergröße anpassen. Hier ist Vorsicht geboten: Lieber die Arme etwas zu lang lassen, wie zu kurz. Wenn man sie später hochbiegt fallen zu lange Arme nicht auf.









Die Arme, von den Händen zur Schulter, mit kleinen Wollsträngen nicht zu locker umwickeln. Erst die eine Seite, dann die andere (immer von der Hand beginnend) Das erfordert etwas Geduld und Übung.
Die Brust kreuzartig umwickeln, um den Rumpf zu formen.







Nun die Farbe des Unterziehers in kleinen, nicht allzu dicken Wollsträngen vom Handgelenk bis über den Rumpf wickeln. Wieder erst die eine, dann die andere Seite.








Nun die Farbe des Kleides in einem Band vor sich legen und in die Mitte ein Loch ziehen. Den Kopf so hindurchziehen, dass die Seiten offen sind.
Die Taille mit einem dünnen Wollstrang abbinden (nicht zu fest, damit keine Wespentaille entsteht).
Wenn man möchte, kann man nun noch einen Gürtel  
drumbinden.









 

 Die Farbe für die Haare im Band vor sich legen und die Fee mittig, mit dem Hinterkopf, auflegen. Nun muss man schauen, wie man den Haaransatz möchte. Links und rechts unterhalb des gedachten Ohres mit der Filznadel einstechen um die Haare zu fixieren. Nun die Frisur formen und das Haar somit befestigen. Das nun nach Geschmack, ob nun Scheitel, Dud, Zöpfe, Haarband,...


Am Ende nun noch die Seiten des Kleides etwas mit der Filznadel fixieren. Das Kleid und die Haare sanft unten gleichmäßig zupfen.





 Zum aufhängen: mit einer normalen, möglichst langen, Nadel vom Nacken zur Kopfobermitte einen Faden hin und zurückführen und im Nacken verknoten.

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